Ohne Batteriespeicher
Der höchste durchschnittliche Netzbezug liegt 2025 ausgerechnet in der teuersten Preiskategorie.
Netzbezugsanalyse Januar bis Juni
Der Energiebedarf des Betriebs bleibt bestehen. Ein Batteriespeicher verändert jedoch, wann Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen wird: mehr in wirtschaftlich günstigen Zeiten und deutlich weniger in teuren Preisphasen.
Ein realer Vergleich
Die Auswertung zeigt den durchschnittlichen Netzbezug eines Betriebs in verschiedenen Strompreiskategorien. Verglichen werden die Monate Januar bis Juni 2025 ohne Batteriespeicher mit demselben Zeitraum 2026 nach Einsatz eines Batteriespeichers.
Die Produktion und der Energiebedarf des Betriebs bleiben dabei grundsätzlich unverändert. Was sich verändert, ist der Zeitpunkt des Netzbezugs: In günstigen Preisphasen wird mehr Strom aus dem Netz bezogen und gespeichert. In teuren Zeiten stellt der Batteriespeicher Energie bereit und reduziert dadurch den Bezug aus dem öffentlichen Stromnetz.
weniger Netzbezug in teuren Preisphasen
mehr Netzbezug bei negativen Strompreisen
Preiskategorien im direkten Vergleich
Netzbezug nach Preiskategorie
2025 vs. 2026 (Januar bis Juni)
Je niedriger der Netzbezug in teuren Preisphasen, desto wirtschaftlicher arbeitet das System.
Der höchste durchschnittliche Netzbezug liegt 2025 ausgerechnet in der teuersten Preiskategorie.
2026 wird der Netzbezug gezielt in wirtschaftlich günstige Preisphasen verlagert und in teuren Zeiten stark reduziert.
Betrachtungszeitraum: Januar bis Juni · Darstellung des durchschnittlichen Netzbezugs in kWh pro Stunde nach Strompreiskategorie.
Die wichtigsten Veränderungen
Der Batteriespeicher ermöglicht es, Strom verstärkt dann aus dem Netz zu beziehen, wenn die Preise wirtschaftlich attraktiv sind. In kostenintensiven Phasen stellt der Speicher die zuvor gespeicherte Energie bereit und reduziert dadurch den aktuellen Netzbezug.
Negative Strompreise nutzen
Der durchschnittliche Netzbezug bei negativen Strompreisen steigt von 235 auf 451 kWh. Günstig verfügbare Energie kann so aufgenommen, gespeichert und später genutzt werden.
Günstige Zeiten bevorzugen
In der Preiskategorie von 5 bis 10 Cent steigt der durchschnittliche Netzbezug von 655 auf 762 kWh. Strom wird verstärkt dann bezogen, wenn die Preise günstig sind.
Netzbezug bei mittleren Preisen reduzieren
Auch im mittleren Preisbereich sinkt der durchschnittliche Netzbezug deutlich – von 811 auf 631 kWh.
Teuren Netzbezug vermeiden
Der stärkste Effekt zeigt sich bei Strompreisen über 15 Cent: Der durchschnittliche Netzbezug sinkt von 1.017 auf nur noch 390 kWh.
Das Ergebnis
Teuren Netzbezug vermeiden.
Günstige Strompreise gezielt nutzen.
Der Vergleich zeigt, welchen Unterschied ein intelligent gesteuerter Batteriespeicher im laufenden Betrieb machen kann. Der Energiebedarf des Betriebs bleibt bestehen – verändert wird, wann Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen wird. Günstige Preisphasen werden gezielt genutzt, während der Netzbezug in teuren Zeiten deutlich sinkt.
Netzbezug in der teuersten Preiskategorie
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